Dem Winter trotzen

Planen Sie ihr ganz persönliches Anti-Frust-Programm

Gerade in der dunklen Jahreszeit trauen sich Senioren immer weniger aus dem Haus. Es wird früher dunkel, Schnee und Eis behindern die Mobilität und das oft graue Wetter schlägt Vielen aufs Gemüt.

Wir haben für Sie die zehn wichtigsten Tipps zusammengestellt, mit denen Sie munter und gesund die dunklen und kalten Tage überstehen können.
  1. Anti-Frust-Programm jede Woche neu gestalten

    Hinterfragen Sie sich jede Woche aufs Neue, wie Sie sich mit kleinen Aufmerksamkeiten den Alltag schöner gestalten können. Planen Sie ihr ganz persönliches Anti-Frust-Programm, in dem Sie sich selbst ein paar Kleinigkeiten wie einen kleinen Blumenstrauß oder ein neues Buch gönnen. Damit wird dann das graue Wetter vom Sofa aus einfach ausgeblendet.

  2. Meiden Sie Erkältungsfallen

    Die Rolltreppe, die Haltestange am Bus oder auch das Wartezimmer beim Arzt – überall um Sie herum wird gehustet und geschnupft und natürlich bleiben die Bakterien und Viren der Anderen auch überall haften. Einmal an den Händen, gelangen die Krankheitserreger schnell in die Nase, den Mund oder die Augen. Schütteln Sie deshalb auch zur Begrüßung keinem Erkälteten die Hände und waschen Sie regelmäßig gründlich ihre Hände.

  3. Spaziergänge helfen

    Sie sollten auch bei noch so schlechtem Wetter jeden Tag mindestens eine halbe Stunde Frischluft tanken. Hundebesitzer haben es da etwas einfacher, sich zu motivieren, denn sie müssen ja ohnehin mit dem Vierbeiner raus. Der Sauerstoff-Kick befreit und belebt den ganzen Körper. Wer nicht mehr so mobil ist und nicht mehr vor die Tür kann, sollte sich einfach zirka fünf Minuten vor das weit geöffnete Fenster stellen und tief einatmen.

  4. Schwitzen Sie in der Sauna

    Saunieren hilft effektiv der Erkältung vorzubeugen, denn es stärkt die Abwehrkräfte und die Viren können Ihnen weniger anhaben. Regelmäßige Saunagänge trainieren die Thermoregulation des Körpers, so dass man im Sommer weniger schwitzt und im Winter nicht so schnell friert.

  5. Ruhig bleiben und Tee trinken

    Machen Sie aus der Zubereitung des Tees oder einer guten Tasse Kaffee ein tägliches Ritual. In der Apotheke gibt es diverse Teesorten, die zur Gesunderhaltung taugen. Dort haben Sie die große Auswahl zwischen grün, schwarz, Kräuter, mit Zimtnote oder Ingwer­geschmack.

  6. Ausreichend Schlaf

    Achten Sie auf einen gesunden Schlaf, um nicht jeden Morgen missmutig und mit Rückenschmerzen aufzuwachen und somit schon schlecht in den Tag zu starten. Ausgeschlafen kommen Sie viel besser durch die kalte Jahreszeit.

  7. Ordentlich durchlüften

    Um schlechter Luft und Schimmel im Haus vorbeugen zu können, sollten Sie auch bei Minusgraden mehrmals täglich ordentlich durchlüften. Dabei sollte das Fenster kurzzeitig ganz geöffnet werden und nicht nur angekippt werden.

  8. Der Glätte den Kampf ansagen

    Schuhe mit ausreichend Profil sind im Winter ein Muss, denn sowohl nasses Laub als auch ein verschneiter Fußweg bilden Sturzgefahren. Bei Glatteis sollten Sie, wenn Sie bei Glätte ohnehin schon sehr unsicher sind, lieber gleich zuhause bleiben und das Haus nur verlassen, wenn es sich gar nicht vermeiden lässt. Für mehr Reibung sorgen Spikes oder Metallketten, die ähnlich der Schneeketten am Auto unter den Schuh geschnallt werden. Nur Socken über den Schuhen sollten Sie lieber meiden, denn die vereisen bei Temperaturen unter Null zu schnell und erhöhen das Sturzrisiko dann unnötig.

  9. Obst, Gemüse und Nüsse essen

    Eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung stärkt das Immunsystem und hilft beim Vorbeugen gegen Erkältungen. Auch Nüsse sind in Maßen genossen eine wertvolle Nascherei, denn sie enthalten viele gesunde, ungesättigte Fettsäuren.

  10. Auf die richtige Kleidung kommt es an

    Modernes Funktionsmaterial verbindet Form und Funktion, hält warm, leitet Nässe schnell nach außen ab und trocknet schnell. Denn ein Kältestau führt schnell zum Auskühlen des Körpers und die Kraftreserven erschöpfen sich eher.

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